Winterthur-Seen

Winterthur-Seen


Ebro-Delta, Cabo de Creus, Pyrenäen

Samstag 12. April bis Sonntag 20. April 2008

Am Freitag, 11. April 2008 am späteren Abend fahren wir zu dreizehnt mit dem Nachtzug „Pau Casals“ ab Zürich über Genf nach Barcelona, wo uns unser Reiseleiter Marcos Ferrandez mit dem Bus bereits erwartet. Vom Hauptbahnhof gehts, mit einem kurzen Halt im südlich von Barcelona gelegenen Feucht­gebiet von Llobregat, direkt ins Städtchen Deltebre im Ebrodelta, wo wir bereits am Nachmittag zur Erkun­dung des Deltas starten. Auch die beiden nächsten Tage bewegen wir uns mit Boot, Bus, Fähre und zu Fuss im mit 320 km2 grössten Feuchtgebiet des Mittelmeer­raumes. Der starke Wind macht uns arg zu schaffen und die feine Paella zum Mittagessen haben wir uns wohl verdient.

Ebrodelta Ebrodelta_2
Ebrodelta

 

Am Nachmittag des dritten Tages fahren wir wieder nach Norden über Barcelona – mit einem Besuch der berühmte Katherdrale „Sagrada Familia“ von Gaudí – nach Figueres, fast an die Grenze zu Frankreich. Dort erkunden wir die Brackwassersümpfe von Aiguamolls de l´Empordà am Golf von Roses – die Stichworte „Picknick bei herrlichem Wetter und dem Besuch eines Wiedehopfs“ und „Pürpürhühn“ sollen hier genügen – und erkletterten die felsige Küste im Naturpark Cabo de Creus in völlig wilder Umgebung. Als Kontrapunkt bietet das Salvador-Dalí-Museum in Figueres einiges Interessantes. Abends lassen wir uns nochmals eine speziell für unserer Gruppe zubereitete Paella im Einheimi­schen­­restaurant schmecken.

Flamingos Cabo_de_Creus

Flamingos

Cabo de Creus

Am sechsten Tag gehts von den Gegenden auf Meereshöhe west­wärts in die Pyrenäen nach Espot (1’318 m ü.M.). Unterwegs besuchen wir kurz den Naturpark Garrotxa in der Vulkanzone bei Olot, wo uns bereits die ersten Regengüsse und eine Schulklasse begleiteten.

Vom Hotel Els Encantats in Espot aus erkunden wir den Nationalpark Aigüestortes. Allerdings macht uns starker Schneefall einen dicken Strich durch die Rechnung. So bleibt ein geplanter Rundgang bereits von Anfang an im 20 cm hohen Neuschnee stecken, nachdem sich die Jeeps noch die steile verschneite Strasse hinauf gekämpft haben. Als Entschädigung wartet aber eine kurzweilige Winterwanderung zurück nach Espot auf der inzwischen halbwegs gepfadeten Strasse. Aber nicht nur wir, auch ein Pirol bleibt im Schnee stecken. Eine ausserplanmässige Rundfahrt durch die Gegend im Bus mit kleinen Aussteigehalten, „Da!, en Bartgeier, und einer kleinen Wanderung im Tal ist dann die Alternative.

Picknick Aigestortes Wiedehopf
Picknick
Nationalpark Aigüestortes Wiedehopf

Leider fällt auch der Besuch des imposanten Montserrat-Massivs auf der Rückfahrt nach Barcelona dichtem Nebel und Regenschauern zum Opfer. Wir reisen nach einem feinen Mittagessen direkt weiter nach Barcelona wo ein Teil der Gruppe die Innenstadt mit den Ramblas erkundet und der andere Teil sich ins Aquarium zu den Haien und den Fetzen­fischen verzieht. Der Nachtzug bringt uns dann wieder zurück in die heimischen Gefilde.

Text: Peter Schadegg. Fotos: Tina Kagerbauer, Ursula Breimesser und Philipp Keller

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