Winterthur-Seen

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Vor etwa fünf Jahren stand auf der 4 – 5 ha grossen Fläche im Sädelrain noch ein extensiv genutzter Hochwald. Als Vereinsmitglied Hermann Dähler dem Forstbetrieb ein Orchideenvorkommen meldete, beurteilte dieser das Gebiet und erkannte das grosse Potential der Topografie: trockene Kreten, Feuchtstandorte mit kleinem Ried und Bachlauf, Weiher. In der Folge wurde das Terrain in zwei gezielten Holschlägen ausgelichtet. Ein weiterer ist in Planung.

Der Pflegeaufwand wird von Forstbetrieb und Verein gemeinsam getragen. Um den Nährstoffeintrag möglichst gering zu halten, wird das Terrain vom Forstbetrieb alljährlich im Herbst gemäht. Das Schnittgut wird anschliessend von Vereinsmitgliedern zusammen getragen und vom Forstbetrieb entsorgt. Mit den Massnahmen sollen seltene Baumarten wie die Elsbeere, die Echte Mehlbeere und die Eibe gefördert werden. Die an der Pflege Beteiligten hoffen, dass sich zu den bereits vorhandenen noch weitere Orchideenarten und andere standorttypische Pflanzen ansiedeln werden.

Bisherige Erfolge: Seit Beginn der Pflegemassnahmen hat sich die Purpurorchis schön entwickelt. Auch das Langblättrige Waldvögelein und die Weisse Waldhyazinthe blühen jedes Jahr. Der gefranste Enzian hat sich an zwei Standorten angesiedelt. Als Neuankömmling wurde 2012 die Ästige Graslilie an drei Standorten entdeckt.

Arbeitsaufwand für den Verein: ein halber Tag im Oktober, Zusammenrechen des Schnittgutes.

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Lichter Wald im Sädelrain Ästige Graslilie
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