Winterthur-Seen

Winterthur-Seen

Am Sonntag, 8. März traffen wir uns schon früh in der Nähe von Bauma. Christa Zollinger empfing uns und erzählte zuerst, wie sie vor 10 Jahren in diesem Gebiet den Dreizehenspecht entdeckt hatte. Dann stiegen wir den steilen und immer noch schneebedeckten Weg auf die Hohenegg hoch. Im Wald sangen Misteldrosseln, Tannenmeisen und auch der Waldbaumläufer, Spechte machten sich jedoch vorläufig rar. Wir folgten dem Grat weiter Richtung Tännler, als wir plötzlich aus dem Tal ein Trommeln hörte. Ein Vergleich mit Aufnahmen zeigte schnell, das es sich um den Dreizehenspecht handeln musste, wir konnten ihn aber trotz längerem Absuchens nirgends finden. Wir gingen etwas weiter, als plötzlich direkt über uns ein lautes Trommeln ertönte. Und da war er! Ein Männchen sass an einem Baum direkt über dem Weg. Der Vogel flog ein paar Bäume weiter und konnte von uns längere Zeit über wunderbar beobachtet werden.
Zufrieden gingen wir zurück zur Hohenegg, wo wir in der wärmenden Sonne Znüni assen. Dann stiegen wir nach Bauma ab, wo einige dann noch bei einem Kaffee die lokale Spezialität Baumer Fladen kosteten. Ein gelungener Tag und herzlichen Dank an Christa Zollinger für die kompetente Führung!

Foto: André Weiss Pryde

Dreizehenspechtklein

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