Buntbrache als ökologischer Trittstein im Ganzenbühl

Karte Ganzenbühl

Im Ganzenbühl ist eine Fläche in einem Feld immer so stark vernässt, dass die landwirtschaftlichen Kulturen nicht gedeihen. Das Land gehört der Stadt Winterthur, und wird seit anfangs 2023 durch den neuen Pächter biologisch bewirtschaftet.

Im Gebiet gibt es bereits mehrere wertvolle Lebensräume. Im östlichen Teil liegt die Kiesgrube Schützenbüel, die nach Pflegeplänen der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich bewirtschaftet wird. Im westlichen Teil liegt ein kommunales Naturschutzgebiet (Wiese und Weiher).

In Absprache mit der Stadt Winterthur (Landbesitzerin) und dem Pächter wurde im Herbst 2023 auf dem vernässten Teil der Landparzelle eine Nassbrache (Direktsaat) und im Frühling 2024 im trockeneren Teil noch eine Buntbrache angesät. Als zusätzliche Aufwertung haben wir eine Buschgruppe mit Weissdorn, Faulbaum und Hundsrose gepflanzt.

Projektziel:

Die Buntbrache soll den Amphibien als Trittstein von der Kiesgrube zum Feuchtbiotop im ehemaligen Kugelfang dienen. Sie soll Insekten und Kleintieren ein stetiges Nahrungsangebot und ein Überwinterungsquartier bieten sowie Vögeln, die hier überwintern, ein reichhaltiges Samenangebot.

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Pflege des Trittsteinbiotops

Der Natur- und Vogelschutzverein Winterthur-Seen übernimmt die ersten sechs Jahre die Pflege der Buntbrache. (Jäten von landwirtschaftlichen Problempflanzen wie Ackerkratzdistel, Blacken, Gehölzen und invasiven Neophyten).

Arbeitseinsätze im Ganzenbühl 2024 und 2025