Winterthur-Seen

Winterthur-Seen


Im Protokoll der GV 2018 kann man nachlesen, dass wir ja gesagt haben zu einer Trägerschaft für ein Haselmausprojekt. Vorgängig waren an der Töss schon Haselmausspuren gefunden worden. Das Gebiet wurde von Stadtgrün Winterthur aufgewertet. Unter der Leitung der Biologin Livia Haag konnten auf einer Begehung verschiedene TeilnehmerInnen dort sogar eine Haselmaus entdecken, dazu auch noch ein Siebenschläfer. Beide gehören zur Familie der Bilche, haben also mit Mäusen nichts zu tun. Marc Weiss von Stadtgrün hat das Projekt begleitet.
Nun geht die Haselmausgeschichte, wiederum mit Livia Haag, unter dem Namen unseres Vereins, in eine neue Runde. Eine Gruppe mit Mitgliedern des NVVWS hat sich gebildet. Vor Ort geleitet wird sie von „Miss Haselmaus“ Tina Kagerbauer. Nach einer Einführung durch Marc Weiss wurden Spurentunnels gebastelt. Die Schulklasse 6a aus Seuzach und Mitglieder der Haselmausgruppe konstruierten diese aus leeren Milchpackungen. Auf dem Bild sieht man die Klasse bei der Arbeit mit Heissleim. Katrin Junker, ein Mitglied der Gruppe, hat die SchülerInnen instruiert. Innerhalb des Tunnels wird ein angeleimtes Schwämmchen mit unschädlicher Chemie getränkt, links und rechts ist ein Stempelblatt befestigt. An verschiedenen Stellen in Winterthur wurden Spurentunnels aufgehängt. Nicht überall stellen sich Erfolge ein. Am spannendsten ist es zur Zeit auf dem Hulmen. Dort ist Katrin Junker aktiv. Betrachtet man zuerst das Blatt mit der Bestimmungshilfe, bekommt man eine Vorstellung, was man aus dem Wirrwarr auf den Stempelblättern herauslesen kann. Die grösseren, tropfenförmigen Spuren gehören zum Siebenschläfer, die feineren, kreisförmigen zur Haselmaus. Dazwischen hat es auch undefinierbare, wohl von anderen Mäusen. Wer hat denn da an den Blättern geknabbert? Und wer klaut immer wieder Schwämmchen? Übermütige Junge? Katrin will dieser Tage eine Kamera aufhängen, was angesichts der Winzlinge gar nicht einfach ist. Das Gebiet wird in der Folge aufgewertet, was auch den Vögeln und anderen Tieren zugutekommt, die helle Waldstellen lieben. Es gäbe noch vieles zu erzählen. Nächstes Jahr wird Livia Haag eine Führung für den Verein anbieten. Bis dann halten wir Euch auf dem Laufenden.
Ich finde es phantastisch, dass sich für dieses Projekt so schnell eine Gruppe bilden konnte.
Brigitte Hofmann

Haselmaus
Laufbrett_Haselmausspuren
Posten_Heissleim
Siebenschlafer
Spurenblatt
Spurenblatt_9._September
Tunnel
1/7 
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Schülertexte:
Am Freitagnachmittag bastelten wir im Birch kleine Rohre für die Haselmäuse. Es gab verschiedene Posten zum Arbeiten; z.B. musste man an einem Posten die gesammelten Tetra-Packungen, die die Rolle des Laufbrettchens spielten, aufschneiden, sodass es eine Palette gab. Weiter ging es mit der zweiten Gruppe, die den Auftrag hatte, mit Heissleim ein Quadrat in die Mitte der Palette zu leimen. Die Folge: Es gab einen undurchdringlich haltbaren Rand. Die Fortsetzung erfolgte durch den Posten drei, bei dem man Quadrate aus Schaumstoff so zuschneiden musste, dass diese dann in das Heissleim-Quadrat hineinpassten. Zum Schluss schloss die letzte Gruppe den Auftrag ab, indem sie das Schaumstoff-Quadrat feucht gemacht haben und es so bereit war, in die Tinte getunkt zu werden. Nur noch eine Folie ans Ende des Tunnels angemacht und schon war unser Kunstwerk beendet gewesen. Insgesamt brauchten wir 40 von diesen Tunnels.
Unser Ziel: Eine Haselmaus würde zufällig durch dieses Rohr in die Tinte stolpern, um so einen Fussabdruck zu hinterlassen, sodass wir die Fussabdrücke genau untersuchen konnten. Versteckt wurden diese Tunnels in Gebüschen, weil sich diese Tiere meistens dort aufhalten, um kein Aufsehen zu erregen.
...Und wer weiss, vielleicht wird es ja auch eine ganz andere Art von Tier, da dort die Fussabdrücke hinterlassen wird, die wir vielleicht noch nie so richtig in Augenschein genommen haben.
Noah, 6a

An einem Freitagnachmittag bastelte die 6a aus Tetrapaks mehrere Tunnels, durch die die Haselmaus hindurchgehen sollte.
In den Tunnels befinden sich ein Schwamm voll Tinte und eine Art Papier, in welches die Haselmaus Abdrücke hinterlassen sollte.
Diese Tunnels werden rund um Winterthur verteilt, um herauszufinden, wo in Winterthur Haselmäuse leben.
Das Projekt hat vielen von uns Spass gemacht und wir sind gespannt, was herauskommt.
Alain, 6a

Am Freitagnachmittag nahm die Klasse 6a an einem Haselmaus Projekt teil. Dieses wurde durch Frau Junker geleitet. Es gab verschiedene Posten, man musste zum Beispiel Milchpackungen zuschneiden. Es war ein super toller Nachmittag! Die Zeit verging wie im Flug. Die 6a bildete ein supergutes Team. Das Ziel war, dass wir 40 Tunnels erstellen aus Milchpackungen, die das ganze Schulhaus sammelte. Einen grossen Dank an die Helfer und Helferinnen ☺! Unsere Klasse arbeitete so gut zusammen, dass wir mit der Vorarbeit von Herrn und Frau Oberholzer unglaubliche 60 Tunnels schafften. Ich hoffe von Herzen, dass dieses Projekt funktioniert.
Hamra, 6a

 

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